Um die Welt mit Ornamin
Minden – Tokio – Adelaide

Um die Welt mit Ornamin

Minden, Tokio, Adelaide: Tausende Kilometer liegen zwischen den drei Städten in Europa, Asien und Australien. Minden in der Region Ostwestfalen-Lippe ist das Zuhause von Ornamin: Hier entstehen Tag für Tag neue Ideen, die Menschen mit Handicaps das Leben und Genießen von Speis und Trank leichter machen. Menschen mit motorischen Einschränkungen – ob alters- oder krankheitsbedingt – leben überall auf der Welt und der Genuss beim Essen und Trinken ist für alle ein Thema. Deshalb exportiert Ornamin sein funktionales Familiengeschirr im Universal Design rund um den Globus – und sorgt so für Lebensfreude an fernen Esstischen.

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Ein Geschirr auf Reisen.

Um ihren Job beneiden sie viele: Claudia Südmeyer ist Exportmanagerin bei Ornamin. Zusammen mit dem Familiengeschirr hat sie schon viele Länder besucht und Kontakte geknüpft, damit Ornamin nicht nur auf deutschen Esstischen Platz findet. Zu Terminen mit Geschäftspartnern reist Claudia Südmeyer nicht mal eben mit dem Zug an, sondern legt mit dem Flugzeug tausende Kilometer zurück. Im Juni packte die Exportmanagerin ihren Koffer für einen Besuch in Australien und Japan – mit dabei das Familiengeschirr von ORNAMIN. „Die Kollegen bei Ornamin wussten, dass ich einen straffen Zeitplan vor mir hatte und mich außerdem statt Sommer, Sonne, Sonnenschein der australische Winter erwartete. Deshalb waren sie auch nicht allzu neidisch“, erzählt sie lachend. Von ihrer Reise bringt die 34-Jährige trotzdem bleibende Eindrücke, zahlreiche Erfahrungen und ein paar skurrile Anekdoten mit. Zurück in Minden lässt sie uns an ihren Erlebnissen teilhaben. „Seit wir im Frühjahr 2013 zum ersten Mal mit dem ORNAMIN-Geschirr vor Ort waren, bin ich zum echten Australien-Fan geworden“, schwärmt sie. Seit mittlerweile zwei Jahren stattet Ornamin australische Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen mit seinem Geschirr aus. Über den australischen Vertriebspartner wird das Familiengeschirr auch nach Neuseeland gebracht. In Tokio betrat Claudia Südmeyer hingegen Neuland: „Schon bei der Ankunft überwältigten mich die Dimensionen der japanischen Megastadt mit ihren 9 Millionen Einwohnern. Die Menschenmassen, das Klima und der Trubel sind nach europäischen Maßstäben einfach unbeschreiblich.“ Kanada, Belgien, Frankreich, die Schweiz, Slowenien, Österreich, Großbritannien, Spanien, Australien, Schweden und Dänemark setzen im professionellen Pflegebereich seit Jahren auf das Mindener Geschirr mit den Tricks. Zu den absatzstärksten Märkten im Ausland zählen bislang Österreich, Belgien und Großbritannien. In Japan stattet der Vertriebspartner vor Ort gerade die ersten Einrichtungen im Land aus – und Claudia Südmeyers Expertise war gefragt. „ Das Versprechen ‚Made in Germany‘ ist in Australien und Japan ein wichtiges Argument“, erzählt sie. „Die Erwartungen an eine hochwertige Verarbeitung der Produkte und innovative Materialien kann Ornamin voll und ganz erfüllen. Weltweit gibt es kein vergleichbares Funktionsgeschirr in dieser Qualität.“ Was ORNAMIN so besonders macht: Das Geschirr im Universal Design gefällt nicht nur Groß und Klein, Alt und Jung weltweit. Durch seine intuitive Handhabung ist es auch für Menschen unterschiedlicher Kulturen leicht zugänglich und erhält und fördert die Selbständigkeit.

 

„Konichiwa“ und „Arigatou“.

Für ihre Reise nach Australien und Japan packte Claudia Südmeyer gleich zwei Koffer: Einen für sich, einen für das ORNAMIN-Geschirr. In den zweiten Koffer durfte neben der beliebten Serie mit Trick auch der neue Kaffeepott von ORNAMIN hüpfen. Regionale Vorlieben für Farben oder Geschirrserien konnte die Auslandsexpertin bislang kaum feststellen. „Die Australier sind Produktneuheiten gegenüber besonders aufgeschlossen und an europäischen Innovationen interessiert. Australien war zum Beispiel eines der ersten Länder, in das wir unser Besteck exportiert haben. Ihren Urlaub verbringen die Australier zwar gerne in Asien, aber Produkte kaufen sie lieber bei europäischen Händlern ein“, kennt die Exportmanagerin den Markt vor Ort. Als erfahrene Reisende wappnete sich Claudia Südmeyer mit einem Basiswortschatz in der Landessprache: „Konichiwa und Arigatou, Guten Tag und Danke, waren meine sprachliche Grundausrüstung für den Besuch in Fernost. Japaner zeigen Gästen gerne ihre Wertschätzung, das wollte ich ihnen gleichtun. Sie sind unglaublich wissbegierig und möchten sichergehen, dass sie keine Fehler machen, auch in Geschäftsbeziehungen. In den Schulungen zum ORNAMIN-Geschirr wollten unsere japanischen Kollegen alles sehr genau wissen, um den Pflegeeinrichtungen keine falschen Informationen weiterzugeben. Diese Genauigkeit hat mich beeindruckt.“

 

Das Geschirr mit Sushi-Trick.

Beim Stichwort „Japan“ kommen uns Bilder von Sushi, Essstäbchen, Kirschblüten und klickenden Fotoapparaten in den Sinn. Zumindest eines der Klischees kann Claudia Südmeyer aber auflösen: „Meine Freunde haben mich nach meiner Rückkehr auch als erstes gefragt, ob ich jeden Tag Sushi gegessen habe“, muss sie über die naheliegende Frage schmunzeln. „Tatsächlich ist die japanische Küche so vielfältig, dass ich mich lieber an ganz unbekannte Gerichte herangewagt habe, wie herzhafte Eierspeisen und Suppe zum Frühstück.“ Vor Ort hat Claudia Südmeyer auch gelernt, dass sich die Teller der Geschirrserie mit Trick von ORNAMIN nicht nur mit typisch deutschen Gerichten befüllen lassen. „Bewohner in japanischen Pflegeeinrichtungen nutzen die schiefe Ebene des Tellers mit Kipp-Trick, um Sushi oder Gemüse in Sojasauce zu tauchen“, hat die Ostwestfälin einen japanischen Trick beobachtet. So einfach lässt sich das Familiengeschirr aus Minden in verschiedenen Kulturen einsetzen.

 

Weltweit gefragt.

25 % der Japaner sind heute 65 Jahre oder älter, bis 2035 werden es voraussichtlich bis zu 35 % sein. Gepaart mit niedrigen Geburtenraten nimmt Japan in puncto demographischem Wandel damit eine Entwicklung vorweg, die andere Wohlstandsländer wie Deutschland ebenfalls in den kommenden Jahren erleben werden. Mit der weltweiten Alterung der Bevölkerung steigt auch die Anzahl der Pflegebedürftigen und die Nachfrage nach Produkten, die den Pflegealltag erleichtern – deshalb ist das Familiengeschirr von ORNAMIN fernab der deutschen Heimat schon jetzt ein gefragter Alltagshelfer. Während Ornamin in Japan und Australien weiter fröhliche Familiengeschichten schreibt, ist Claudia Südmeyer schon wieder im Auftrag des Familiengeschirrs auf der Suche nach neuen Auslandsabenteuern. Die nächsten ferngelegenen Esstische haben die Ornaminer bereits fest im Blick.

zu Gast in Japan

Zu Gast in Japan: Auch auf ferngelegene Esstische bringt ORNAMIN Lebensfreude.

 

Neugierige Blicke: Japanische Kollegen erkunden die Tricks des Familiengeschirrs

Neugierige Blicke: Japanische Kollegen erkunden die Tricks des Familiengeschirrs.

 

ein viertel der japanischen...

Ein Viertel der japanischen Bevölkerung ist heute 65 Jahre oder älter – Tendenz steigend

 

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