Die Entstehungsgeschichte einer innovativen Alltagshilfe

Weltneuheit Tremor-Löffelaufsatz 

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Eigentlich wollte Martin Schmid, Wirtschaftsingenieur aus München, einen Ess-Lernlöffel für Kleinkinder entwickeln – inspiriert durch die ersten Essversuche seiner Tochter. Doch bei seinen Recherchen wurde ihm bewusst, dass seine Idee vor allem Menschen mit motorischen Einschränkungen beim selbstständigen Essen helfen könnte. Er kontaktierte daraufhin ORNAMIN als Experte für Pflege- und Funktionsgeschirr. Zusammen erschuf man eine Weltneuheit: Den Tremor-Löffelaufsatz.

Wie aus einer Idee am Küchentisch ein marktreifes Produkt wurde

„In meiner Elternzeit beobachtete ich meine Tochter beim Essen: Auf dem Weg vom Teller zum Mund blieb nicht viel auf dem Löffel – das meiste landete auf dem Tisch, unter dem Tisch, auf der Kleidung oder mit ein bisschen Glück auf dem Lätzchen“, erzählt Martin Schmid. Lösungen, die dafür sorgen, dass beim Trinken nichts daneben geht, sind in Form von speziellen Bechern bzw. entsprechenden Aufsätzen schon lange auf dem Markt erhältlich, ein Löffel mit Klecker-Schutz hingegen nicht. „ORNAMIN hat auf meine Kooperations-Anfrage sofort positiv reagiert. So konnte ich direkt ein persönliches Treffen mit dem Geschäftsführer, Herrn Dr. von der Emde, vereinbaren, um ihm meine Idee vorzustellen“, erinnert sich der Erfinder.
 

ORNAMIN Martin Schmid, Erfinder des Tremor-Löffelaufsatzes
Martin Schmid präsentiert stolz seine Erfindung.

 

ORNAMIN Tremor-LöffelaufsatzKleines Teil – große Wirkung: Mit dem Tremor-Löffelaufsatz bleibt die Suppe auf dem Löffel.

 

ORNAMIN Tremor-LöffelaufsatzDie dezente, alltagstaugliche Hilfe lässt sich einfach auf handelsübliche Suppenlöffel ziehen.

 

Gemeinsam wurde die Idee dann zu einem serienreifen Produkt weiterentwickelt, dazu gehörte u.a. die finale Gestaltung des Produktdesigns, die Auswahl eines strapazierfähigen lebensmittelechten Materials und die Konstruktion der Produktionsform. „Das Team von ORNAMIN hat mich regelmäßig über den aktuellen Stand der Entwicklung informiert und mich nach meiner Meinung gefragt, ein paar Mal haben wir uns auch zur Abstimmung getroffen. Während dieses Prozesses habe ich die Firmenkultur von ORNAMIN kennengelernt, die von einem offenen, ehrlichen und vertrauensvollen Umgang über alle Hierarchien hinweg geprägt ist. Daher bereitet mir die Zusammenarbeit sehr viel Freude“, freut sich Schmid. Ende 2017 war es dann endlich soweit – der letzte Schritt im Produktentwicklungsprozess stand auf dem Programm: Die Markteinführung des Tremor-Löffelaufsatzes.

Kleines Teil mit großer Wirkung


Und das Ergebnis kann sich sehen lassen – auch wenn der Tremor-Löffelaufsatz auf den ersten Blick eher unscheinbar wirkt. Aber das ist genau so gewollt: Eine dezente, alltagstaugliche Hilfe für alle Menschen, die aufgrund motorischer Einschränkungen (z. B. durch Parkinson, einen Schlaganfall, Multiple Sklerose oder Demenz) Schwierigkeiten haben, ihr Essen vom Teller bis zum Mund zu führen, ohne dass es dabei z. B. durch starkes Zittern oder Handkrämpfe vom Löffel fällt. „Wir hoffen, mit dem Tremor-Löffelaufsatz einen Beitrag dazu leisten zu können, dass sich auch diejenigen am Tisch wohlfühlen, denen selbstständig zu essen aufgrund eines Handicaps ein bisschen schwerer fällt als anderen“, so Anne-Christin Matthes, verantwortlich für strategische Projekte bei ORNAMIN.

Als Credo hat sich das Mindener Familienunternehmen auf die Fahne geschrieben‚ alle an einen Tisch zu bringen – egal ob jung, alt, mit Handicap oder ohne. Für die Produktentwicklung bedeutet dies, unterstützende Funktionen so im Design zu verstecken, dass die Hilfe nicht als solche zu erkennen ist, sodass sich niemand am Tisch ausgegrenzt fühlen muss. Für diese Kombination aus Funktion und Design wurde das Familiengeschirr bereits mehrfach mit internationalen Designpreisen ausgezeichnet – bestes Beispiel: Der Teller mit Kipp-Trick.


Für wen eignet sich der Tremor-Löffelaufsatz?

Der unauffällige Aufsatz eignet sich perfekt für die häusliche Pflege sowie die professionelle Pflege in Alten-/Pflege- und Seniorenheimen, in Krankenhäusern, Kliniken und in der Geriatrie. Außerdem eignet sich der Tremor-Löffelaufsatz für Betroffene, die aufgrund eines Schlaganfalls, bei MS, Parkinson oder anderen Erkrankungen durch Handzittern und Handkrämpfe gehandicapt sind. Bedingt durch Fingerverformungen, Fingerzittern, krankheitsbedingten Griffverlust oder eine Behinderung benötigen sie Hilfe beim Essen und sind häufig auf spezielle Hilfsmittel angewiesen. Ausführliche Informationen gibt es unter www.tremor-löffel.de.

Getestet wurde die unauffällige und flexibel einsetzbare Lösung unter anderem von einer Parkinson-Selbsthilfegruppe mit folgendem Ergebnis: „Der Tremor-Löffelaufsatz ist eine tolle Hilfe für Menschen mit zittrigen Händen. Unsere Parkinson-Gruppe ist begeistert. Es funktioniert mit Suppe, Gemüse oder auch Müsli und gibt ein großes Stück Unabhängigkeit zurück“, berichtet Leiterin Gertrud Fichtner.


www.tremor-löffel.de

Einmal Erfinder – immer Erfinder

Im Laufe des Projekts hatte Martin Schmid bereits eine weitere Idee: „Diese Erfindung beschäftigt sich auch mit dem Thema Tremor, hat aber einen ganz anderen Ansatz. Gemeinsam mit ORNAMIN und einem weiteren Partner sind wir gerade dabei, den ersten Prototypen fertig zu stellen. Mehr kann ich im Moment aber noch nicht dazu sagen.“

Auch Sie haben eine Idee für einen Alltagshelfer?


Dann nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf:

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ORNAMIN Tremor-Loeffelaufsatz