Europäische Woche der Müllvermeidung

Verbraucher wollen weniger To go-Müll 

ORNAMIN Coffee to go Becher

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Deutschland ist Europameister – zumindest wenn es um Müll geht: 220 Kilogramm Verpackungsmüll werden hier pro Person pro Jahr produziert. Geht es nach Verbraucherinnen und Verbrauchern, muss sich das ändern: 96 Prozent halten es für eher oder sehr wichtig, dass weniger Verpackungsmüll entsteht, wie eine aktuelle Umfrage von KantarEmnid im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) zeigt.

Zum Verpackungsmüll zählen auch Einweg-To-Go-Verpackungen, deren Verbrauch in den vergangenen Jahren drastisch angestiegen ist. „Der To-Go-Müll ist ein großes Problem und das ist Verbraucherinnen und Verbrauchern bewusst. Sie begrüßen Alternativen und Maßnahmen, um den Verbrauch an To-Go-Verpackungen einzudämmen. Das ist auch ein klares Signal an die Bundesregierung, den Müllbergen entschieden den Kampf anzusagen“, so Klaus Müller, Vorstand des vzbv. Beispielsweise sprechen sich 71 Prozent der Befragten für einen Preisnachlass aus, wenn man eigene Behälter mitbringt und jeder Zweite begrüßt ein Verbot von Einweg-To-Go-Verpackungen (57 Prozent) sowie die Einführung eines Pfandsystems (55 Prozent).

ORNAMIN Mehrweg Coffee to go-Becher
Becherhelden: Viele Universitäten und Städte gehen mit gutem Beispiel voran und bieten Mehrwegbecher an, um den Einwegbecher-Müll zu reduzieren. Einige der bereits umgesetzte Projekte finden Sie hier: www.ornamin.com/referenzen.

 

 

ORNAMIN Coffee to go Becher 1210 Bielefeld to go
In Bielefeld setzen sich Stadt und Politik mit einem praktischen Mehrwegbecher in den Farben der Kooperationspartner für nachhaltigen Konsum ein.

 

 

ORNAMIN ECOBOX Luxemburg
Die Ecobox: Das landesweite Mehrwegsystem mit Pfand für To-Go-Essensverpackungen in Luxemburg.

ORNAMIN Mehrweg Food to go-Schale
Als Ergänzung zum Coffee to go-Mehrwegbecher hat Ornamin auch Food to go-Schalen im Sortiment.

Städte und Universitäten führen Mehrweg-Pfandsysteme ein

Besonders das Thema Coffee to go ist seit der Kampagne der Deutschen Umwelthilfe in aller Munde: Der hohe Einwegbecher-Verbrauch (ca. 320.000 pro Stunde, ca. 3 Mrd. pro Jahr) bei einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von 15 Minuten pro Becher und die damit einhergehende Verschwendung von Ressourcen hat viele Menschen zum Nach- bzw. Umdenken angeregt. Das merkt auch das Mindener Unternehmen Ornamin, das deutschlandweit mittlerweile ca. 300.000 Mehrwegbecher ausliefern durfte: „In unseren Firmengrundsätzen ist die Entwicklung und Herstellung von sinnvollen und nachhaltigen Produkten schon immer fest verankert. Daher freut uns die hohe Nachfrage an unseren Mehrweg-Lösungen sehr“, so Dr. Holger von der Emde, geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens an der Kuckuckstraße. Die zumeist individuell gebrandeten Becher sind sowohl bei Stadtprojekten (z. B. in Bielefeld, Mannheim, Essen oder Gelsenkirchen), an Universitäten (z. B. Heidelberg, Stuttgart, Saarbrücken) oder auch im kleineren Rahmen (z. B. in eigenständigen Cafés, in Unternehmenskantinen oder auch als Werbegeschenk) im Einsatz.

Als Hersteller von Kunststoffgeschirr habe man es aufgrund von unberechtigten Vorurteilen gegenüber dem Werkstoff allerdings nicht immer leicht und lande häufig in der „umweltschädlich-Schublade“. „Daher ist es eine sehr schöne Bestätigung, dass wir bei vielen Projekten, in denen in der Regel Umwelt-Experten mitentscheiden, den Zuschlag erhalten – weil einerseits die hohe Verarbeitungsqualität made in Germany, aber auch die Materialeigenschaften von Kunststoff für nachhaltige Mehrweg-Lösungen überzeugen“, freut sich von der Emde.

Mehrwegsystem für Food to go in Luxemburg: Die Ecobox

 

Auch das „Ministère du Développement durable et des Infrastructures“ (frei übersetzt: das Ministerium für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur) in Luxemburg setzt auf die Mehrweg-Expertise von Ornamin und führte im Frühjahr dieses Jahres ein landesweites Mehrwegsystem mit Pfand für To-Go-Essensverpackungen ein: Die sogenannte Ecobox. Hierfür wurde Ornamin sowohl für die Artikelkonstruktion als auch für die Produktion der beiden Schalen (0,5 l und 1,0 l Füllmenge) mit Deckel beauftragt. „Ein zentraler Vertragsbestandteil in diesem Projekt ist, dass Ornamin sich verpflichtet hat, ausgemusterte Schalen wieder zurückzunehmen und zu 100 Prozent zu recyceln, sodass ein geschlossener Recyclingkreislauf gewährleistet ist. Durch dieses sogenannte werkstoffliche Recycling wird Abfall komplett vermieden“, erklärt von der Emde.

 

Mit der Ecobox können Gäste Speisen bzw. nicht aufgegessenen Mahlzeiten mit nach Hause nehmen und  zu einem späteren Zeitpunkt genießen. Dadurch wird die Umwelt geschont und Abfall vermieden. Zudem gehört zum nachhaltigen Konsum auch der respektvolle Umgang mit Lebensmitteln und die Vermeidung von Lebensmittelabfällen. Mit dem landesweit standardisierten System wird sowohl dem Betrieb als auch dem Gast die Mitnahme von Speisen erleichtert.

Mehr zu diesem Projekt unter: https://ecobox.lu/de/

Die Food to go-Schalen im Ornamin-Design

Da nicht nur Heißgetränke unterwegs verzehrt werden, sondern es auch viele Essensangebote zum Mitnehmen gibt, hat Ornamin als Ergänzung zum Coffee to go-Mehrwegbecher auch Food to go-Schalen in zwei verschiedenen Größen im Sortiment. Wie die Mehrwegbecher können auch die Schalen rundum individuell gestaltet werden.

 

Statt Mittagsgerichte aus dem Supermarkt, vom Bäcker oder aus der Betriebskantine in Einweg-Behältern mitzunehmen, kann man sich das Essen auch direkt an der Theke in die wiederverwendbaren To go-Schalen einfüllen lassen und es dann als Take Away mitnehmen. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch umweltschonend und nachhaltig.